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Tellerfedern nach DIN 2093

Tellerfedern sind für spezielle Anforderungen - hohe Kräfte auf kleinem Raum - geeignet, die an in Achsrichtung wirkende Belastungen gestellt werden. Sie entsprechen den Oualitätsmerkmalen, welche in der DIN 2093 festgelegt sind.
Die Federn der Gruppen 1 und 2 sind kaltgeformt.

Für die Federberechnung gilt DIN 2092.
Die Beanspruchungsart kann ruhend, aber auch dauerschwingend sein.
Max. Arbeitstemperatur 60°C.

 

Werkstoff

Für die Gruppe 1, bis maximal t < 1 mm:
Federbandstahl C67S, EN 10132-4 gehärtet und angelassen.

Für die Gruppe 1 und 2, für t ≥ 1 mm:
Federbandstahl 50 Cr V 4, DIN 17221, gehärtet und angelassen.

 

Ausführung

Federn kaltgesetzt
Die Federn der Gruppe 2 werden zusätzlich am Innen- und Außendurchmesser mit der Maschine spanend bearbeitet.
Bei den Federn beider Gruppen sind die Kanten gerundet.
Oberfläche phosphatiert und geölt.

 

Hinweise

Tellerfedern sollten immer mit Führungsbolzen oder Führungshülse, die wärmebehandelt werden müssen - 650 HV - benützt werden. Um insbesondere für dynamischen Betrieb wenig Reibung zu haben, sollten die Oberflächen der Führungselemente möglichst geschliffen und die Federsäule gut gefettet sein. Tellerfedern sollten immer mit mindestens 0,20 s vorgespannt und eingebaut sein.

Zu beachten ist, daß bei Verwendung von Federn verschiedener Materialstärken der max. zulässige Federweg s für die Einzelfeder nicht überschritten wird. Führungsspiel beachten. Durch verschiedene Anordnungen der Einzelfedern innerhalb einer Federsäule läßt sich die Federkennlinie variieren.

DIN-Toleranz:
DIN 2092: +15%/-7,5% bei Fmax.

 

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